Solaranlagen sparen Energie

Steigende Energiepreise und lange Winter strapazieren das Haushaltsbudget insbesondere dort, wo mangelhafte Gebäudedämmung und veraltete Heiztechnik den Brennstoffverbrauch ins Unermessliche steigen lassen. Etwa 80 Prozent der Energie in einem durchschnittlichen Privathaushalt wird für die Warmwasserbereitung und Beheizung der Räume aufgewendet. Dabei steckt in den meisten Immobilien ein enormes Einsparpotenzial.

Solarenergietechnik: Photovoltaik-Anlage vs. Solartherme-Anlage

Mit Hilfe der Sonnenenergie liefert eine Photovoltaik-Anlage umweltfreundlich und effizient Strom vom eigenen Dach. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet. Hierbei handelt es sich um eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dem Gesetz nach, verpflichten sich die Stromnetzbetreiber den solar erzeugten Strom für die vereinbarte Einspeisevergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren zu übernehmen.

Ausschlaggebend für den Bau einer thermischen Solaranlage zur Beheizung der Räume und Erwärmung des Wassers sind die stetig steigenden Energiepreise für fossile Energieträger wie Gas, Öl, oder Kohle. Durch die ausgereifte Technologie und die durchschnittliche Nutzungsdauer von 20 Jahren liefern die Solaranlagen so viel Energie, dass rund 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs zur Wassererwärmung gedeckt werden können. Angesichts der stetig steigenden Öl- und Gaspreise und einer immer mehr fraglichen Versorgungssituation, ist die Investition in eine erneuerbare Energiequelle, wie etwa eine Heizung, eine vorausschauende und rentable Geldanlage für die nächsten 20 bis 25 Jahre.

Besonders bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, aber auch bei Einzelmaßnahmen, wie die Erneuerung einer Heizung oder einer Dachneueindeckung, bietet sich der Einbau einer thermischen Solaranlage. Dabei sollte die unverschattete Dachfläche nach Süden oder Südwesten/Südosten ausgerichtet sein.

Solaranlagen einbauen: Daran erkennen Sie ein gutes Angebot

Bevor Sie den Einbau einer Solaranlage in Auftrag geben, sollten die wesentlichen Komponenten vom Anbieter detailliert beschrieben und/oder anhand der Hersteller spezifiziert sein. Die wichtigsten Komponenten können sein:
– Solargenerator,
– Netzeinspeisegerät,
– Zähler,
– Kabel,
– Netzanschluss,
– Arbeitszeit,
– und die Garantiebedingungen.

Weiter sollten sämtlichen Fahrt- und Montagekosten auf dem Kostenvoranschlag ausgewiesen sein. Auch Fragen bezüglich der Montagemöglichkeiten, Versicherung, Vor- und Nachteile der Reihen- oder Parallelschaltung sowie die Vor- und Nachteile von Netzeinspeisegerät erläutert werden. Darüber hinaus sollten Sie sich, auch beim konkurrierenden Anbieter, über die Qualität und die Lebensdauer verschiedener Solaranlagen informieren und die Angebote vergleichen.

In Punkto Versicherung wird grundsätzlich eine Haftpflichtversicherung empfohlen. Je nach Absicherungsbedürfnis kann auch eine Ertragsausfall- und Ertragsgarantieversicherung abgeschlossen werden. Interessant ist auch der Zeitraum, den die Solaranlage benötigt, um die entstandenen Kosten vollständig zu amortisieren.

Fazit:
Eine Solaranlage kann langfristig gesehen eine lohnende Investition sein. Denn neben dem Einsparpotenzial, das die Solaranlage im Bereich der Beheizung und Brauchwassererwärmung bietet, steigert sie zudem den Marktwert der eigenen Immobilie.

Steigende Energiepreise und lange Winter strapazieren das Haushaltsbudget insbesondere dort, wo mangelhafte Gebäudedämmung und veraltete Heiztechnik den Brennstoffverbrauch ins Unermessliche steigen lassen. Etwa 80 Prozent der Energie in einem durchschnittlichen Privathaushalt wird für die Warmwasserbereitung und Beheizung der Räume aufgewendet. Dabei steckt in den meisten Immobilien ein enormes Einsparpotenzial. Solarenergietechnik: Photovoltaik-Anlage vs. Solartherme-Anlage Mit Hilfe […]
Solaranlagen sparen Energie
14. Januar 2014
Posted in Handwerker Tips — @ 05:42