Delikatessen aus dem eignen Schrebergarten

Der Schrebergarten – die kleine Idylle, in der der Gärtner zum Selbstversorger wird, ist kein Luxus, sondern eine Möglichkeit dem Preisniveau von Supermärkten zu entfliehen und um eine noch bessere Qualität bei Gemüse und Obst zu erhalten. Außerdem ist die Anzucht nur so, wie der Gärtner es zulässt, aber in der Regel frei von Pestiziden und chemischen Keulen. Der Ackeranbau im kleinen Stil ist verstärkt auf dem Vormarsch und ein Hobby mit Nachhaltigkeit durch den Gewinn des Ernteertrags.

Kontinuierliche Qualitätsmerkmale im Schrebergarten

Die Qualität von Obst und Gemüse ist im Schrebergarten immer konstant gleich bleibend. Die Nager und Schädlingen werden auf natürliche Art und Weise beseitigt, sodass die heranwachsende Saat nicht schon vor der Ernte gesundheitsschädigend belastet wird. Gedüngt wird nur mit biologischen und organischen Mitteln wie zum Beispiel Mist aus heimischen Ställen. Es wird nicht umsonst behauptet, dass eigenes Gemüse aus dem Garten besser, intensiver und bekömmlicher schmeckt.

Der Aufwand ist groß – wird aber reichlich belohnt

Bevor die Aussaat erfolgen kann, muss das Erdreich bearbeitet werden. Das bedeutet zunächst, dass der Boden im Frühjahr und Herbst für eine ideale Auflockerung gepflückt werden muss – eventuell, je nach Härte des Erdreichs sogar mehrmals hintereinander. Die zusätzliche Versorgung mit natürlichen Nährstoffen macht auf jeden Fall Sinn, da die Setzlinge und die Saat sich besser entwickeln können und die Ernte entsprechend viel reichhaltiger ausfällt.

Gemüse und Co im Schrebergarten

Alle europäischen Gemüsesorten können im Schrebergarten angepflanzt werden. Einige brauchen zur Entfaltung von kleinen Pflänzchen etwas länger wie andere. Mit Geduld und regelmäßiger Pflege wird jedes einzelne Saatkorn im Erdreich aufgehen und gedeihen. Verschiedene Salatsorten von Lollo rosso bis Pflücksalat sind in jedem Garten und Schrebergarten zu finden, da diese vom Samenkorn bis zu prallen Kopf schnell heranwachsen und eine reichlich gute Ernte bringen. Aber auch Buschbohnen und Zucchini sind nicht nur widerstandsfähig, sondern bringen bei genügend Sonnenschein jede Menge essbarer Gemüsefrüchte hervor, sodass sich die Arbeit des Gärtners lohnt. Das Gemüse kann für die Winterzeit von der Hausfrau in Gläsern eingekocht oder in Tüten eingefroren werden, um auch in der trostlosen Gartenzeit genügen Gemüse bei der Zubereitung der Speisen zur Verfügung zu haben.

Die Zeit der Aussaat des Samens

Je nach Gemüsesorte beginnt die Aussaat bereits im März. Möhren, Spinat, Mangold, Zwiebeln und Radieschen dürfen sogar wenn der letzte Frost von dannen gezogen ist ins Freiland eingesät werden. Bei Tomaten, Zucchinis, Bohnen und Kürbisse wartet man mit der Freilandbepflanzung allerdings, bis die berühmten und gefürchteten Eisheiligen im Mai vorübergezogen sind, um Rückschläge und die Vernichtung der Setzlinge zu verhindern. Ab Juni wird es dann turbulent im Garten, da so gut wie alles angepflanzt werden kann, ob als Setzling oder Samen spielt keine Rolle. Setzlinge werden ins gut durchnässte Erdreich, in einem Abstand von ca. 40 bis 50 cm eingepflanzt, damit jedes einzelne ungehindert und optimal in seiner Breite entfalten kann.

Der Schrebergarten – die kleine Idylle, in der der Gärtner zum Selbstversorger wird, ist kein Luxus, sondern eine Möglichkeit dem Preisniveau von Supermärkten zu entfliehen und um eine noch bessere Qualität bei Gemüse und Obst zu erhalten. Außerdem ist die Anzucht nur so, wie der Gärtner es zulässt, aber in der Regel frei von Pestiziden […]
Delikatessen aus dem eignen Schrebergarten
14. Juni 2015
Posted in Garten — @ 06:10